Blick auf das Hamburger Hafenpanorama mit der Elbphilharmonie am Wasser.

Kostenfreie Minsk-Ausstellung jederzeit am Hamburger Gedenkort

Die kostenfreie Ausstellung „Wie lange werden wir hier sein?“ am Hamburger Gedenkort beschäftigt sich mit den Deportationen von Jüdinnen und Juden nach Minsk im Jahr 1941. Die Installation ist jederzeit zugänglich und richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die sich mit der Geschichte der Deportationen sowie mit der heutigen Erinnerungskultur in Deutschland und Belarus auseinandersetzen möchten. Eine Buchung ist nach den vorliegenden Angaben nicht erforderlich.

Geschichte der Deportationen nach Minsk

Im Herbst 1941 wurden Tausende Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich in das Ghetto Minsk deportiert. Die meisten von ihnen wurden dort oder in der nahegelegenen Vernichtungsstätte Malyj Trostenez von SS-Einheiten ermordet. Die Ausstellung nimmt diese Verbrechen zum Ausgangspunkt und fragt, wie die Deportationen aus verschiedenen deutschen Städten verliefen.

Kostenfreie Minsk-Ausstellung jederzeit am Hamburger Gedenkort

Dabei bleibt die Installation nicht bei der historischen Darstellung stehen. Sie verbindet die Ereignisse von 1941 mit der Frage, wie heute in Deutschland und Belarus an die Opfer und die Verbrechen erinnert wird. Für den Besuch bedeutet das: Im Mittelpunkt stehen sowohl die Geschichte der Deportationen als auch gegenwärtige Formen des Gedenkens.

Kostenfreie Minsk-Ausstellung jederzeit am Hamburger Gedenkort

Fotografien, Filme und persönliche Berichte

Ein zentraler Bestandteil der Installation sind Fotografien der belarussischen Regisseurin Mila Klintsova. Ihre Arbeiten führen zu dokumentarischen Filmen, die die Deportationen nach Minsk aus verschiedenen deutschen Städten beleuchten. Historische Ereignisse werden dadurch mit filmischen Dokumenten und heutigen Perspektiven verbunden.

Kostenfreie Minsk-Ausstellung jederzeit am Hamburger Gedenkort

Ergänzt wird das Material durch Aussagen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie von Expertinnen und Experten. Die Ausstellung arbeitet damit mit unterschiedlichen Formen der Vermittlung: Fotografien schaffen einen visuellen Zugang, die Filme ordnen die historischen Vorgänge ein, und persönliche Berichte machen die Perspektiven der Betroffenen und der fachlichen Auseinandersetzung sichtbar.

Kostenfrei am Hamburger Gedenkort

Der Gedenkort und die Installation sind jederzeit kostenfrei zugänglich. Besucherinnen und Besucher können den Ausstellungsbesuch daher ohne Eintritt und nach den vorliegenden Angaben ohne vorherige Buchung einplanen. Ein konkretes Start- oder Enddatum, feste Öffnungszeiten über die jederzeitige Zugänglichkeit hinaus, Hinweise zur Anreise sowie Angaben zur Barrierefreiheit nennt die Veranstaltungsinformation nicht.

Die Angaben stammen aus dem Veranstaltungskalender von Hamburg Tourismus. Wer den Besuch vorbereiten möchte, sollte für zusätzliche Informationen direkt die dort veröffentlichten Veranstaltungsdetails prüfen.

Source: Hamburg Tourismus Veranstaltungskalender

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