Vom 29. März bis 20. September 2026 zeigt das Museum Abteiberg in Mönchengladbach die Ausstellung „GRANT MOONEY sum“. Zu sehen ist die erste Museumsausstellung des US-amerikanischen Künstlers in Europa. Sie verbindet Mooneys Arbeiten mit Werken aus der Sammlung des Museums sowie historischen und zeitgenössischen Positionen.
Der Eintrittspreis und Hinweise zur Buchung oder zum Einlass sind in den vorliegenden Informationen nicht angegeben. Die Ausstellung richtet sich besonders an Besucherinnen und Besucher, die sich für Skulptur, Materialität und die Entwicklung künstlerischer Praxis seit den 1960er-Jahren interessieren.
Eine europäische Museumspremiere im Museum Abteiberg
„sum“ ist als Einzelausstellung angelegt, erweitert sich jedoch zu einer generationsübergreifenden Konstellation. Grant Mooney stellt seine Arbeiten in Beziehung zu Künstlerinnen und Künstlern wie Joseph Beuys, Hanne Darboven, Jannis Kounellis, Robert Morris, Ulrich Rückriem, Karin Sander und Takis.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Materialien Form und Bedeutung erzeugen. Die Ausstellung betrachtet Materie nicht als passiven Stoff, der lediglich bearbeitet wird. Vielmehr erscheinen auch Kräfte wie Energie, Schwerkraft und Magnetismus als aktive Bestandteile künstlerischer Prozesse.
Von Fett bis Metall: Skulptur als Veränderung
Mooney interessiert sich unter anderem für Fett. In „sum“ wird dieses Material nicht nur über seine soziale Bedeutung betrachtet, sondern auch über seine physikalischen Eigenschaften: etwa seine Rolle bei Energiespeicherung, Wärmeerhalt und physiologischer Reparatur.
Damit entstehen Bezüge zu Arbeiten von Joseph Beuys, darunter zu „Unschlitt/Tallow“ aus dem Jahr 1977 sowie zu den „Fettecken“ und „Fettwinkeln“. Wärme und Kälte werden als Gegensätze und zugleich als Kräfte der Veränderung verstanden. Körper und Geist, Sinnliches und Übersinnliches sowie Denken und Bewegung treten dabei in Beziehung.
Die Ausstellung versammelt unterschiedliche Verfahren wie Schmelzen, Gießen, Schweißen, Löten und Schneiden. Auch unsichtbare physische Kräfte werden als formende Elemente thematisiert. Gewicht, Dichte und Masse erscheinen dadurch nicht als unveränderliche Eigenschaften, sondern als Zustände, die sich wandeln können.
„sphere music“ macht Luft hör- und sichtbar
Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung ist die Installation „sphere music“ auf dem Dach des Museums. Im Zentrum steht eine von Grant Mooney entworfene Harfe, die nicht durch Berührung, sondern durch die Bewegung der Luft in Schwingung versetzt wird.
Die Luft wird damit selbst zur Substanz des Kunstwerks. Bewegung, Zufall und nicht unmittelbar messbare Vorgänge beeinflussen die Formwerdung ebenso wie die verwendeten Materialien und die künstlerische Absicht.
Zeitraum, Ort und praktische Angaben
Die Ausstellung ist vom 29. März bis zum 20. September 2026 im Museum Abteiberg, Abteistr. 27, 41061 Mönchengladbach, zu sehen. „sum“ wurde von Alke Heykes und Grant Mooney gemeinsam entwickelt.
Die vorliegenden Veranstaltungsangaben nennen keinen Eintrittspreis, keine Buchungsregelung, keine Zielgruppe und keine Informationen zu Anreise oder Barrierefreiheit. Besucher sollten diese Punkte vor dem Ausstellungsbesuch direkt beim Museum Abteiberg prüfen.
Source: Museum Abteiberg Mönchengladbach – Ausstellungen
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellenhinweis
Geprüft wurden Ausstellungstitel, Laufzeit, Ort, künstlerisches Konzept und die genannten Werke anhand der Originalseite des Museum Abteiberg.
- Ausstellungszeitraum vom 29. März bis 20. September 2026 abgeglichen
- Museum Abteiberg und Adresse in Mönchengladbach übernommen
- Konzept, beteiligte Künstlerinnen und Künstler sowie die Installation „sphere music“ mit d...
- Quelle
- Museum Abteiberg – GRANT MOONEY sum
- Umfang
- Mönchengladbach
- Aktualisiert
- 2026-07-29 06:40
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