Aachener Unternehmen, Eigentümer und Interessengemeinschaften können erneut Geld für gemeinsame Projekte in Einkaufsstraßen beantragen. In der neunten Runde von „Oecher Perlen – Fonds für eine lebenswerte Innenstadt“ stehen je Vorhaben bis zu 7.500 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endet am 13. September 2026.
Von der Redaktion Systemfehlr.de | Stand: 3. August 2026. Grundlage ist der aktuelle Förderaufruf der Stadt Aachen.
Seit dem Start des Fonds im Jahr 2021 wurden nach Angaben der Stadt mehr als 130 Maßnahmen ermöglicht. Die neue Runde findet trotz Haushaltssperre und angespannter Finanzlage statt, allerdings mit einer verringerten Förderobergrenze. Dadurch soll das reduzierte Gesamtbudget auf möglichst viele Projekte verteilt werden.
Diese Gruppen können einen Antrag einreichen
Antragsberechtigt sind Verbände sowie Werbe-, Straßen- und Interessengemeinschaften. Bewerben können sich außerdem Zusammenschlüsse von mindestens drei Unternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie oder Handwerk. Auch Immobilieneigentümerinnen und Immobilieneigentümer gehören zur genannten Zielgruppe.
Der Fonds richtet sich damit vor allem an Akteure, die nicht allein, sondern gemeinsam an einem Standort aktiv werden wollen. Nach den Förderkriterien sollen die Vorhaben die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Unternehmen stärken und über deren regulären Geschäftsbetrieb hinausgehen.
Herbstliche Projekte für Innenstadt und Stadtteile
Die neunte Runde steht unter dem Motto „Zwischen Reit-WM und Weihnachtsmarkt – Herbstliche Stimmung in Aachens Einkaufsstraßen“. Gesucht werden Ideen, die Innenstadt und Stadtteilzentren aufwerten, zusätzliche Besucher anziehen und längere Aufenthalte fördern.

Förderfähig sind beispielsweise gemeinsame Gestaltungsmaßnahmen, kostenfreie Veranstaltungen sowie zeitlich begrenzte Gemeinschaftsnutzungen von Ladenlokalen oder Schaufenstern. Entscheidend ist, dass das Projekt einen gemeinsamen Nutzen für den Standort schafft und nachhaltige Impulse für Einzelhandel, Gastronomie oder Handwerk setzt.
Dieter M. Begaß, Leiter des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalstadt und Europa, bezeichnet den Fonds als etabliertes Instrument, aus dem bereits zahlreiche Projekte hervorgegangen seien.
Die Fördergrenze liegt bei 7.500 Euro
| Angabe | Regelung |
|---|---|
| Maximale Förderung | 7.500 Euro je Projekt |
| Bewerbungsfrist | 13. September 2026 |
| Antragstellung | Digital über das Serviceportal der Stadt Aachen |
| Umsetzungszeit | Sechs Monate nach positivem Bescheid |
Die reduzierte Obergrenze bedeutet, dass Antragsteller ihr Vorhaben innerhalb eines kleineren Förderrahmens kalkulieren müssen. Eine konkrete Förderquote, mögliche Eigenanteile oder einzelne Kostenpositionen nennt die städtische Mitteilung nicht.
So läuft das Auswahlverfahren ab
Der Antrag wird beim Citymanagement Aachen digital über das städtische Serviceportal eingereicht. Ein Auswahlgremium der Stadt prüft die Förderfähigkeit zeitnah nach dem Eingang. Im Antrag sollte nachvollziehbar werden, welche Unternehmen kooperieren, wie das Projekt über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgeht und welchen Nutzen es für die jeweilige Einkaufsstraße oder das Stadtteilzentrum entfaltet.
Nach einem positiven Bescheid bleiben den Initiatoren sechs Monate für die Umsetzung. Vollständige Bewerbungen müssen spätestens am 13. September 2026 eingereicht sein.
Quelle: City of Aachen Press Releases
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Quellenprüfung Quellennachweis
Die Angaben zu Zielgruppen, Förderhöhe, Frist und Auswahlverfahren beruhen auf der Mitteilung der Stadt Aachen vom 3. August 2026.
- Antragsberechtigte Gruppen anhand des Förderaufrufs geprüft
- Förderobergrenze von 7.500 Euro und Bewerbungsfrist abgeglichen
- Genannte Projektarten von allgemeinen Fördervoraussetzungen getrennt
- Auswahlverfahren und sechsmonatige Umsetzungsfrist geprüft
- Quelle
- Stadt Aachen – Pressemitteilungen
- Umfang
- Aachen
- Aktualisiert
- 2026-08-03 19:36
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