Bunter Spielplatz mit Rutschen und Klettergerüsten unter strahlend blauem Himmel im Sommer.

Rostocker Familien können ihren Spielplatz mitplanen

Von der Redaktion Systemfehlr.de | Stand: 3. August 2026

Familien in Rostock können bis zum 18. August 2026 über die Zukunft des Spielplatzes in der Zochstraße mitentscheiden. Die Online-Umfrage der Stadt richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern und Anwohnende der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Neben bevorzugten Spielgeräten können die Teilnehmenden eigene Gestaltungsideen einbringen.

Ideen können bis zum 18. August eingereicht werden

Zur Auswahl stehen unter anderem drei mögliche Themenwelten: ein Piratenschiff, ein Feenwald und eine Unterwasserwelt. Gefragt wird außerdem, welche Geräte und Gestaltungselemente auf dem Spielplatz Zochstraße künftig nicht fehlen sollen.

Rostocker Familien können ihren Spielplatz mitplanen

Die Befragung ist über den Online-Aufruf der Stadt Rostock erreichbar. Dort können Nutzerinnen und Nutzer ihre Wünsche angeben und eigene Vorschläge ergänzen. Flyer in der Nachbarschaft weisen ebenfalls auf die Beteiligungsmöglichkeit hin.

Teilnehmen können:

Rostocker Familien können ihren Spielplatz mitplanen
  • Kinder und Jugendliche,
  • Eltern und andere Familienangehörige,
  • Anwohnerinnen und Anwohner,
  • weitere regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer des Spielplatzes.

Aus den Vorschlägen entstehen konkrete Entwürfe

Nach dem Ende der Online-Umfrage werden die eingereichten Wünsche ausgewertet und in Planungsskizzen übertragen. Im Herbst 2026 folgt eine zweite Beteiligungsrunde: Dann können Interessierte die ausgearbeiteten Entwürfe bewerten.

Die Ergebnisse dieser Runde bilden die Grundlage für die endgültige Planung. Anschließend bereitet die Stadt die Vergabe der Bauleistungen vor. Einen konkreten Termin für den Baubeginn nennt die Mitteilung noch nicht.

Rostocker Familien können ihren Spielplatz mitplanen

Rund 110.000 Euro stehen für die Sanierung bereit

Für die Neugestaltung sind rund 110.000 Euro vorgesehen. Die Stadt bezeichnet das Vorhaben als „einfache Sanierung“. Dabei sollen die vorhandenen Spielgeräte ersetzt werden, weil intensive Nutzung und Witterung deutliche Abnutzungsspuren hinterlassen haben.

Dr. Ute Fischer-Gäde, Rostocks Senatorin für Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität, begründet die frühe Beteiligung mit der besonderen Sicht von Kindern auf solche Orte. Die Stadt wolle von Beginn an erfahren, was Kinder und Familien von ihrem Spielplatz erwarten. Die nächste bestätigte Möglichkeit zur Mitwirkung folgt mit der Bewertung der Planungsskizzen im Herbst.

Quelle: Hanseatic and University City of Rostock News

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