Silhouette eines Mountainbikers bei einem Sprung über Stuttgarter Dächer während eines Downhill-Rennens.

Stuttgart wird zur Downhill-Piste: Wo Fans das Finale erleben

Von der Redaktion von Systemfehlr.de · Stand: 30. Juli 2026

Mitten durch Parks, über Stuttgarter Stäffele und zwischen den Altbauten des Heusteigviertels: Am 5. und 6. September feiert die urbane Mountainbike-Serie Red Bull Cerro Abajo ihre Deutschland-Premiere. Zugleich bildet Stuttgart den letzten von vier internationalen Stopps – und damit das Finale der Saison.

Die 35 Fahrer starten am Teehaus im Weißenburgpark und erreichen nach 1,2 Kilometern den Wilhelmsplatz. Dazwischen liegen 130 Höhenmeter, künstliche Rampen, enge Kurven und mehrere Sprünge. Die schnellsten Läufe sollen nach Angaben der Landeshauptstadt Stuttgart nur rund 100 Sekunden dauern.

1,2 Kilometer zwischen Teehaus und Wilhelmsplatz

Der Urban Mountainbike Downhill beginnt am Aussichtspunkt oberhalb der Innenstadt. Schon neben Teehaus und Marmorsaal wartet ein 3,50 Meter hoher Drop. Danach beschleunigen die Fahrer auf einem Abschnitt mit bis zu 60 Prozent Gefälle auf voraussichtlich bis zu 70 Kilometer pro Stunde.

Einer der markantesten Punkte folgt an der Fußgängerbrücke beim Weißenburgpark. Von der 8,50 Meter hohen Brücke springen die Fahrer seitlich auf eine hölzerne Landefläche an der Bopserwaldstraße. Der Kurs nutzt damit nicht nur das natürliche Gefälle des Stuttgarter Kessels, sondern bindet Mauern, Treppen, Straßen und Brücken als sportliche Hindernisse ein.

Am Bopserbrünnele führt eine Rampe über die Etzelstraße. Anschließend verlangen die Pflastersteine und Haarnadelkurven am Carola-Blume-Weg präzise Linien. Über den Mozartplatz geht es weiter in das Heusteigviertel, bevor die letzten Meter zwischen den historischen Häuserzeilen zum Ziel auf dem Wilhelmsplatz führen.

Zwei Veranstaltungstage, aber noch kein Tagesprogramm

Bestätigt sind der 5. und 6. September als Veranstaltungszeitraum. Welcher Tag für Training, Qualifikation oder die entscheidenden Läufe vorgesehen ist, geht aus der vorliegenden Mitteilung noch nicht hervor. Auch genaue Startzeiten wurden darin nicht genannt.

Stuttgart wird zur Downhill-Piste: Wo Fans das Finale erleben

Besucher sollten deshalb bei ihrer Planung zwischen dem bestätigten Wochenende und dem noch ausstehenden Tagesablauf unterscheiden. Dasselbe gilt für mögliche Eintrittsregelungen, Sperrungen, Umleitungen, barrierefreie Zugänge und die Erreichbarkeit einzelner Streckenabschnitte: Dazu enthält die Streckenvorstellung noch keine konkreten Angaben.

Diese Streckenpunkte sind für Zuschauer besonders interessant

Der Wilhelmsplatz ist als Zielbereich und Ort der Siegerehrung der eindeutigste Anlaufpunkt für das Finale. Dort kommen die Fahrer nach dem Abschnitt durch das Heusteigviertel an und treffen laut Veranstaltungsbeschreibung auf die Zuschauermenge.

Entlang der Strecke versprechen die Brücke am Weißenburgpark, der Sprung über die Etzelstraße und die engen Kurven am Carola-Blume-Weg besonders eindrucksvolle Szenen. Ob und in welchem Abstand Publikum an diesen Stellen zugelassen wird, ist jedoch noch offen. Die Absperrungen werden gerade an Sprüngen, Landeflächen und Straßenquerungen bestimmen, von wo aus der Kurs tatsächlich zu sehen ist.

Wer einen bestimmten Abschnitt ansteuern möchte, sollte vor dem Veranstaltungswochenende den veröffentlichten Zuschauerplan und die Verkehrshinweise prüfen, sobald diese vorliegen. Die reine Streckenskizze sagt noch nichts über Eingänge, Sicherheitszonen oder zulässige Standplätze aus.

In Stuttgart fällt die Entscheidung um den Serientitel

Das Rennen ist mehr als ein deutscher Auftakt: Nach den vorausgegangenen Stationen der in Südamerika gestarteten Serie wird in Stuttgart der neue Titelträger ermittelt. Die Fahrer treten einzeln gegen die Uhr an; kleine Fehler an Treppen, Rampen oder Haarnadelkurven können bei einer erwarteten Laufzeit von rund 100 Sekunden entscheidend sein.

Zu den angekündigten Teilnehmern gehört der dreifache Deutsche MTB-Meister Johannes Fischbach. Er trifft unter anderem auf Serienstars wie Tomáš Slavík. Die Streckenbauer errichten nach Angaben der Stadt mehr künstliche Hindernisse als bei jedem bisherigen Tour-Stopp von Red Bull Cerro Abajo – der endgültige Besucher- und Zeitplan bleibt der nächste entscheidende Termin für alle, die das Finale vor Ort verfolgen wollen.

Quelle: State Capital Stuttgart Press Releases

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