Bunte, schillernde Würfel-Skulptur in einem städtischen Umfeld im öffentlichen Raum.

Philipp Klein in Hannover: Ausstellung startet am 24. April

Philipp Klein galt zu Lebzeiten als gefeierter Maler, geriet nach seinem frühen Tod jedoch weitgehend in Vergessenheit. Das Landesmuseum Hannover widmet dem Mannheimer Autodidakten nun die Sonderausstellung „aufgetaucht: Philipp Klein im Kreis der Impressionisten“. Zu sehen ist sie vom 24. April bis zum 25. Oktober 2026 im Landesmuseum Hannover.

Rund 100 Werke, viele erstmals wieder öffentlich zu sehen

Gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim präsentiert das Museum erstmals eine umfassende Würdigung Kleins. Rund 100 Werke geben einen Überblick über sein Schaffen. Zahlreiche Arbeiten stammen aus privaten Sammlungen und waren jahrzehntelang nicht öffentlich zu sehen. Besucherinnen und Besucher können damit Gemälde entdecken, die nun erstmals wieder einem größeren Publikum zugänglich sind.

Philipp Klein in Hannover: Ausstellung startet am 24. April

Im Mittelpunkt stehen Kleins Umgang mit Licht und Farbe sowie seine atmosphärischen Momentaufnahmen. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Bildthemen: Strand- und Gartenlandschaften gehören ebenso dazu wie Porträts und Frauenbildnisse. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie vielfältig Klein arbeitete und welche Motive seine impressionistische Bildsprache prägten.

Philipp Klein in Hannover: Ausstellung startet am 24. April

Philipp Klein im Umfeld von Corinth, Liebermann und Modersohn-Becker

Die Schau stellt Klein nicht isoliert vor, sondern ordnet sein Werk in den künstlerischen Zusammenhang seiner Zeit ein. Ergänzend werden Arbeiten von Lovis Corinth, Max Liebermann und Paula Modersohn-Becker gezeigt. Diese Werke dienen als Wegbegleiter und machen sichtbar, in welchem Umfeld sich Kleins Umgang mit Licht, Farbe und Bewegung bewegte.

Philipp Klein in Hannover: Ausstellung startet am 24. April

Klein wurde 1871 geboren und starb bereits 1907. Die Ausstellung richtet den Blick damit auf das Werk eines früh verstorbenen Künstlers, dessen Bedeutung nach Angaben des Landesmuseums neu entdeckt werden soll. Wer sich für Impressionismus, vergessene Künstlerpositionen oder die genannten Wegbegleiter interessiert, findet hier einen thematisch gebündelten Überblick.

Termine und wichtige Hinweise für den Besuch

Die Ausstellung läuft vom 24. April bis zum 25. Oktober 2026 im Landesmuseum Hannover. Ein Eintrittspreis, eine Buchungsregelung, eine genaue Adresse sowie Angaben zu Anreise und Barrierefreiheit sind in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Diese Details sollten Interessierte vor dem Besuch direkt beim Landesmuseum Hannover prüfen. Quelle: Landesmuseum Hannover – Sonderausstellungen.

Source: Landesmuseum Hannover – Sonderausstellungen

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!

Weitere Geschichten