Von der Redaktion von Systemfehlr.de · Stand: 4. August 2026
In den originalen Pferdeboxen des Alten Hengststalls hängen und stehen nun Arbeiten regionaler Kunstschaffender. Jeweils drei von ihnen teilen sich einen der schmalen Ausstellungsräume – dort, wo zu Zeiten der Neusser Galopprennbahn Pferde untergebracht waren. Die frühere Nutzung bleibt damit Teil der räumlichen Wirkung und bildet den sichtbaren Rahmen für die zeitgenössische Kunst.
Seit Montag, 3. August, läuft im Hammfeldhof die fünfte und letzte Phase der Kunstausstellung während der Landesgartenschau Neuss 2026. Zwölf Künstlerinnen und Künstler aus dem Rhein-Kreis Neuss zeigen ihre Werke noch bis einschließlich Sonntag, 16. August. Nach Angaben der Stadt Neuss soll die Präsentation Kunst, Architektur, Landschaftsgestaltung und die natürliche Umgebung der Gartenschau zusammenführen.
Vier Pferdeboxen für zwölf künstlerische Positionen
Die Ausstellung verteilt sich auf die Pferdeboxen 4 bis 7. In Box 4 präsentieren Andrea Lauth, Karin Vosdellen und Johanna C. Becker ihre Arbeiten. Box 5 wird von Isabel Wittmann-Kirschner, Uwe Scherenberger und Michael Falkenstein bespielt.
In Box 6 sind Gudrun Schuster, Michaela Masuhr und Songnyeo Lyoo vertreten. Ute Langanky, Almut Rabenau und Helga Gendriesch bilden die Gruppe in Box 7. Die Aufteilung macht aus jeder Box einen kleinen gemeinsamen Ausstellungsraum. Besucherinnen und Besucher begegnen dort jeweils drei künstlerischen Positionen unmittelbar nebeneinander, statt die zwölf Beteiligten in einem einzigen großen Raum präsentiert zu sehen.
Die vier Boxen lassen sich zugleich als zusammengehörige letzte Etappe des Projekts betrachten. Wer die gesamte aktuelle Auswahl sehen möchte, sollte deshalb die Bereiche 4 bis 7 einplanen.
Der frühere Rennstall bleibt sichtbar
Der Alte Hengststall ist ein erhaltenes Relikt aus der Zeit, als das Gelände als Galopprennbahn genutzt wurde. Die Kunst wird nicht in einen neutralen Galerieraum versetzt, sondern in die vorhandene Architektur der ehemaligen Stallungen eingefügt. Gerade die originalen Boxen bestimmen, wie die Werke gruppiert und von den Gästen wahrgenommen werden.
Dadurch treffen die Arbeiten auf sichtbare Spuren der früheren Nutzung sowie auf die Landschaftsgestaltung der Landesgartenschau. Der Hammfeldhof verbindet in dieser Ausstellungsphase regionale Kunst, historische Bausubstanz und die Umgebung des heutigen Bürgerparks.
Ermöglicht wird das Projekt durch die Landesgartenschau Neuss 2026 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Neuss und der Kulturinitiative „Open Call Neuss“ des Vereins Grünes Herz – Bürgerpark Neuss e.V. Grundlage der Angaben ist eine Mitteilung der Stadt Neuss vom 4. August 2026.
Ausstellung ohne separates Zusatzticket
Die Ausstellung bleibt bis Sonntag, 16. August 2026, täglich während der Öffnungszeiten der Landesgartenschau zugänglich. Für den Zutritt zum Gartenschaugelände ist ein gültiges Ticket erforderlich; der Besuch der Kunstpräsentation im Alten Hengststall ist darin enthalten.
Ein separates Ausstellungsticket, ein Aufpreis oder eine vorherige Anmeldung sind nicht nötig. Wer die abschließende Ausstellungsphase sehen möchte, kann die Pferdeboxen 4 bis 7 während eines regulären Besuchs der Landesgartenschau aufsuchen. Weitere Angaben zur Gartenschau veröffentlicht die Landesgartenschau Neuss unter landesgartenschau-neuss.de.
Quelle: City of Neuss Press Releases
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellennachweis
Termine, Zugang, Ausstellungsort und die Namen der Beteiligten wurden anhand der Pressemitteilung der Stadt Neuss dargestellt.
- Ausstellungszeitraum vom 3. bis 16. August 2026 übernommen
- Zugangsvoraussetzungen und enthaltenes Ausstellungsticket abgeglichen
- Zuordnung der zwölf Kunstschaffenden zu den vier Pferdeboxen geprüft
- Frühere Nutzung des Hengststalls als Teil der Galopprennbahn eingeordnet
- Quelle
- Stadt Neuss – Pressemitteilung
- Umfang
- Neuss
- Aktualisiert
- 2026-08-04 19:41
Quellenprüfung
Melden Sie ein Vertrauensproblem
Senden Sie ein klares Signal an die Community-Moderation, wenn die Quelle, die Fakten oder der Kontext überprüft werden müssen.
Kommentare