Mehrere gläserne Trophäen auf einem Podium vor dunklem Hintergrund bei einer feierlichen Preisverleihung.

Bundesverdienstkreuz für Monika Budke: Osnabrück ehrt „Frau Schölerberg“

Monika Budke ist eine feste Größe in ihrem Stadtteil. Nun wurde die langjährige Ehrenamtliche mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter überreichte die hohe Ehrung als Anerkennung für ein jahrzehntelanges Engagement, das weit über das übliche Maß hinausgeht.

Ein Leben für den Zusammenhalt in Schölerberg

In Osnabrück ist Monika Budke vielen Bewohnern schlicht als „Frau Schölerberg“ bekannt. Die ehemalige Grundschullehrerin und vierfache Mutter hat sich über Jahre hinweg als Sprecherin des Runden Tisches Schölerberg/Fledder einen Namen als Brückenbauerin gemacht. Pötter würdigte bei der Verleihung besonders Budkes zupackende Art: „Sie gehören zu den Menschen, die nicht fragen: Warum macht das niemand? Sondern zu denen, die sagen: Dann machen wir es eben.“

Bundesverdienstkreuz für Monika Budke: Osnabrück ehrt „Frau Schölerberg“

Vielfältiges Engagement vor Ort

Budkes Wirken ist breit gefächert und prägt das Miteinander im Quartier nachhaltig:

Bundesverdienstkreuz für Monika Budke: Osnabrück ehrt „Frau Schölerberg“
  • Soziales Leben: Von der Organisation von Stadtteilfesten und Laternenumzügen bis hin zu gemeinsamen Müllsammelaktionen – sie ist die treibende Kraft hinter vielen nachbarschaftlichen Aktivitäten.
  • Umwelt und Bildung: Als Naturliebhaberin engagiert sie sich aktiv für den Schutz des Schölerbergs als Naherholungsgebiet. Besonders ihre Baumpflanzaktionen mit Schulklassen verbinden ökologische Nachhaltigkeit mit praktischer Bildungsarbeit.
  • Verkehrspolitik: Seit Jahren setzt sie sich für eine umweltfreundliche Mobilität ein, insbesondere für sicherere Radwege und lebenswerte öffentliche Räume.

Tradition des Mitmachens

Die Auszeichnung ist nicht die erste Würdigung für ihr Wirken; bereits 2009 erhielt sie den Elisabeth-Siegel-Preis der Stadt Osnabrück. Bei der Verleihung betonte Budke, dass ihr Einsatz nur durch den Rückhalt ihrer Familie möglich war. Sie gibt ihre Haltung zur Demokratie aktiv weiter: „Demokratie ist nicht nur zum Hingucken und Meckern, sondern zum Mitmachen.“ Dass dies bei ihren Kindern Früchte getragen hat, zeigt sich daran, dass diese das ehrenamtliche Engagement ihrer Mutter als Vorbild für ihr eigenes Handeln betrachten.

Quelle: City of Osnabrueck Press Releases

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