Der Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen geht in eine neue Antragsrunde: Für regionale Kooperationsprojekte stehen jährlich insgesamt 520.000 Euro bereit. Projektideen zur Energietransformation können bis zum 15. Oktober 2026 eingereicht werden. Die Summe bezeichnet das Gesamtbudget des Fonds, nicht die Förderung eines einzelnen Vorhabens.
Von der Redaktion Systemfehlr.de
Stand: 4. August 2026. Grundlage ist eine Pressemitteilung der Metropolregion Nordwest vom 3. August 2026, veröffentlicht über die Pressestelle des Bremer Senats.
Länderübergreifende Vorhaben stehen im Mittelpunkt
Angesprochen sind Akteurinnen und Akteure aus der Metropolregion Nordwest, die gemeinsam an Lösungen für die Energiewende arbeiten wollen. Besonders förderfähig sind Vorhaben, bei denen Partner aus Bremen und Niedersachsen kooperieren.
Gesucht werden wegweisende Ideen mit erkennbarem Nutzen und Transferpotenzial für die Region. Dazu zählen insbesondere Pilot- und Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Welche Rechtsformen antragsberechtigt sind, welche Förderquote gilt oder ob ein Eigenanteil verlangt wird, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Interessierte sollten diese Punkte vor der Einreichung mit der Geschäftsstelle klären.
Diese Energieprojekte kommen infrage
Der Förderfonds berücksichtigt unterschiedliche Formen der Vorbereitung, Erprobung und Wissensvermittlung. Genannt werden:

- Arbeitshilfen, Machbarkeitsstudien und Konzepte
- Pilotanwendungen aus Forschung und Entwicklung
- Gutachten und Modellvorhaben
- Beratungsangebote
- Formate zur regionalen Profilierung und zum Wissenstransfer
Inhaltlich können sich Anträge unter anderem mit der Wärmewende, Sektorenkopplung und energetischen Nachbarschaften befassen. Weitere Themen sind die Wasserstoffstrategie der Metropolregion Nordwest, Fachkräfte und Flächen für die Energiewende sowie Energieeffizienz. Auch andere nachweisbare regionale Bedarfe der Energietransformation können berücksichtigt werden.
Der Antrag muss bis 15. Oktober vorliegen
Für die laufende Runde gilt der 15. Oktober 2026 als Einreichungsfrist. Die Metropolregion empfiehlt Interessierten, nicht bis kurz vor dem Termin zu warten: Ihre Geschäftsstelle bietet frühzeitige Beratungsgespräche zur Antragstellung an.
Informationen zum Themenschwerpunkt, zu den Antragsunterlagen und zu bereits geförderten Projekten stellt die Metropolregion Nordwest auf ihrer Internetseite bereit. Medienansprechpartnerin ist Janka Wagner aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Metropolregion Nordwest, erreichbar unter (04221) 99-1909.
Quelle: Free Hanseatic City of Bremen Press Releases
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Quellenprüfung Quellennachweis
Frist, Fondsvolumen, Themenfelder und Beratungsangebot wurden mit der veröffentlichten Mitteilung der Metropolregion Nordwest abgeglichen.
- Einreichungsfrist am 15. Oktober 2026 bestätigt
- Jährliches Gesamtvolumen von 520.000 Euro bestätigt
- Vorrang für Kooperationen zwischen Bremen und Niedersachsen geprüft
- Genannte Projektformen und Energiethemen abgeglichen
- Quelle
- Pressestelle des Senats der Freien Hansestadt Bremen
- Umfang
- Metropolregion Nordwest
- Aktualisiert
- 2026-08-04 19:18
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