Auf dem Rochdale-Areal in Bielefeld entsteht derzeit eine Stadt, die aus Theater, Film, Graffiti und vielen eigenen Ideen wächst. Im Ferienprogramm „Stadt der Träume“ entwickeln insgesamt 120 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren gemeinsam kreative Projekte. Eine Zwischenbilanz der Stadt Bielefeld vom 30. Juli 2026 zeigt, wie vielfältig die Ergebnisse bereits sind.
Vom Theaterstück bis zum Architekturmodell
In den ersten beiden Sommerferienwochen sind fantasievolle Theaterszenen und Choreografien entstanden. Die Teilnehmenden entwarfen außerdem Kostüme, produzierten einen Film und ein Hörspiel und bauten Architekturmodelle ihrer eigenen „Stadt der Träume“.
Damit bleibt es nicht bei einzelnen Workshops: Die Kinder und Jugendlichen gestalten einen gemeinsamen Ort, an dem unterschiedliche Ausdrucksformen nebeneinander Platz finden. Das Rochdale-Areal wird dabei zur Arbeitsfläche für Ideen, Geschichten und Entwürfe. Theater, Medienproduktion und Gestaltung greifen ineinander und machen sichtbar, wie aus einzelnen Beiträgen ein gemeinsames Projekt entsteht.
Graffiti, Zirkus und ein Podcast-Studio
Auch in der laufenden Woche geht das Programm weiter. Mit Sprühflasche und Maske probieren die Teilnehmenden Graffiti aus, während andere Zirkusnummern entwickeln. Ein Podcast-Studio berichtet live vom Gelände, und die Urban-Sketching-Arbeiten nehmen zunehmend Gestalt an.
Die zwölfjährige Eva-Lotta erzählt, sie hätte nicht erwartet, in dem Podcast-Studio eine ganze Sendung aufnehmen zu können. Louan aus dem Graffiti-Projekt schätzt besonders, dass die eigenen Ideen umgesetzt werden dürfen und daraus gemeinsam etwas Größeres entsteht. Die Stimmen der beiden Teilnehmenden geben einen Einblick in den praktischen Kern des Ferienprogramms: Ausprobieren, eigene Interessen einbringen und an einem gemeinsamen Ergebnis arbeiten.

Freiraum für eigene Ideen in Bielefeld
Birgit Beckermann, Bielefelder Dezernentin für Schule, Bürger, Kultur und Sport, beschreibt die Offenheit und Begeisterung der Kinder und Jugendlichen als prägend für das Projekt. Der Freiraum Rochdale werde in diesen Tagen tatsächlich zu einer Stadt der Träume.
Brigitte Brand, Leiterin des Kulturamts Bielefeld, hebt die professionelle Begleitung und die Möglichkeit hervor, eigene Visionen in einer Gemeinschaft umzusetzen. Nach ihrer Einschätzung sammeln die Teilnehmenden dabei Erfahrungen, die Selbstvertrauen und Verantwortungsübernahme stärken.
Das Ferienprogramm verbindet damit künstlerische Praxis mit gemeinsamer Gestaltung. Für Bielefeld ist das Rochdale-Areal in diesen Sommerferien nicht nur Veranstaltungsort, sondern zugleich der konkrete Arbeits- und Präsentationsraum für die Ideen der jungen Teilnehmenden. Wer sich für den lokalen kulturellen Rahmen solcher Angebote interessiert, findet weitere Anregungen im Beitrag Kultur und Veranstaltungen in Alltag und Stadtleben.
Abschlusspräsentation am 31. Juli
Die Ergebnisse der zweiten Woche werden am Freitag, 31. Juli, bei einer Abschlusspräsentation gezeigt. Die Veranstaltung findet von 12 bis 13 Uhr statt; Redaktionen sind zur Teilnahme eingeladen. Weitere Angaben zu Anmeldung, Kosten oder öffentlichen Zugangsmöglichkeiten enthält die vorliegende Mitteilung nicht.
Quelle: City of Bielefeld Press Releases
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellenlage
Die Angaben zu Programm, Teilnehmenden, Zitaten und Abschlusspräsentation wurden mit der Pressemitteilung der Stadt Bielefeld abgeglichen.
- Datum der Mitteilung: 30. Juli 2026
- Ort: Rochdale-Areal und Freiraum Rochdale in Bielefeld
- Teilnehmendenzahl und Altersgruppe: 120 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren
- Termin der Abschlusspräsentation: 31. Juli, 12 bis 13 Uhr
- Quelle
- Stadt Bielefeld – Pressemitteilung
- Umfang
- Bielefeld
- Aktualisiert
- 2026-07-30 15:23
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