Drei Männer sitzen an einem Tisch und unterzeichnen gemeinsam offizielle Dokumente in einem Büro.

Augsburg hält an seiner Theaterleitung fest – bis 2034

Das Staatstheater Augsburg setzt langfristig auf seine bisherige künstlerische Leitung: André Bücker bleibt bis 2034 Staatsintendant und künstlerischer Gesamtleiter. Generalmusikdirektor Domonkos Héja führt die Augsburger Philharmoniker bis 2033 weiter. Der Stiftungsrat gab die Vertragsverlängerungen am 28. Juli 2026 bekannt.

Die Verträge wurden bereits mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrats, Oberbürgermeister Dr. Florian Freund, unterzeichnet. Für das Theater und das Orchester bedeutet die Entscheidung eine langfristige Planungssicherheit. Sie betrifft damit nicht nur die Besetzung der Leitungspositionen, sondern auch die künstlerische Ausrichtung, die Musikvermittlung und Projekte für neue Zielgruppen in Augsburg.

Kontinuität an der Spitze des Staatstheaters

André Bücker wurde 2016 zum Intendanten des damaligen Theaters Augsburg gewählt. Seit der Erhebung zum Staatstheater im Jahr 2018 ist er Staatsintendant. In dieser Zeit wurden mehrere neue Arbeitsbereiche aufgebaut, darunter eine Digitalsparte für Theatererlebnisse im virtuellen Raum.

Zu den weiteren Schwerpunkten zählen die Orchesterakademie Paul Ben Haim, die Netzwerkplattform PLAN A und verschiedene Community-Arts-Projekte. Dabei verbindet das Staatstheater künstlerische Produktionen mit den Perspektiven und Geschichten der Augsburger Stadtgesellschaft. Die Vertragsverlängerung sichert den Verantwortlichen nun den zeitlichen Rahmen, diesen eingeschlagenen Kurs weiterzuentwickeln.

Oberbürgermeister Dr. Florian Freund erklärte, Bücker und Héja hätten das Staatstheater „weit über die Region hinaus als innovativen Kulturort“ profiliert. Bayerns Kunstminister Markus Blume verwies auf künstlerische Exzellenz, Innovationsfreude und Leidenschaft der beiden Verantwortlichen.

Rückkehr an den Kennedyplatz bleibt ein Ziel

Für André Bücker ist die Rückkehr des Staatstheaters an seinen angestammten Standort am Kennedyplatz ein zentrales Anliegen für die kommenden Jahre. Die Vertragsverlängerung fällt damit in eine Phase, in der die weitere Entwicklung des Hauses langfristig vorbereitet werden kann.

Augsburg hält an seiner Theaterleitung fest – bis 2034

Welche konkreten Spielpläne oder Bau- und Eröffnungsschritte mit den verlängerten Verträgen verbunden sind, geht aus der Mitteilung des Staatstheaters nicht hervor. Bestätigt ist jedoch, dass Bücker den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und künstlerische Qualität weiterhin mit Teilhabe, Digitalisierung und kultureller Bildung verbinden will.

Augsburger Philharmoniker unter Domonkos Héja

Domonkos Héja steht seit 2015 als Generalmusikdirektor am Pult der Augsburger Philharmoniker. Auch seine Arbeit umfasst neben den Konzerten und Opernproduktionen die Musikvermittlung, Bildungsprojekte und inklusive Angebote.

Regelmäßig arbeitet Héja mit dem Augsburger Inklusionsorchester „Die Bunten“ zusammen. Für die nächsten Jahre richtet er den Blick außerdem auf die Rückkehr ins Große Haus. Dort sollen sich die Augsburger Philharmoniker wieder verstärkt dem großen Opernrepertoire widmen.

Entscheidung des Stiftungsrats

Das Staatstheater Augsburg wird als Stiftung des öffentlichen Rechts gemeinsam von der Stadt Augsburg und dem Freistaat Bayern getragen. Der Stiftungsrat ist für Personalentscheidungen auf dieser Ebene zuständig. Mit den nun beschlossenen Laufzeiten sind die künstlerischen Leitungspositionen frühzeitig abgesichert: André Bücker bleibt bis 2034 im Amt, Domonkos Héja bis 2033.

Damit ist die weitere Entwicklung des Staatstheaters Augsburg zunächst unter derselben Führung angelegt. Die Mitteilung bestätigt die Vertragslaufzeiten und die genannten künstlerischen Schwerpunkte, nennt aber noch keine konkreten Termine für Spielpläne, Bauabschnitte oder die Rückkehr an den Kennedyplatz.

Source: City of Augsburg News

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