Die Ausstellung „Body. Aspekte des Körperlichen.“ ist vom 15. Oktober 2026 bis 11. April 2027 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg zu sehen. Ausgewählte Werke aus der Stiftung Spengler zeigen, wie sich Künstlerinnen und Künstler zwischen 1950 und 2020 mit dem menschlichen Körper auseinandergesetzt haben. Mittwochs ist der Eintritt ab 17.30 Uhr frei; für andere Besuchszeiten verweist das Museum auf seinen Ticketverkauf.
Die Schau richtet sich besonders an Besucherinnen und Besucher, die sich für moderne und zeitgenössische Kunst, Körperbilder sowie die sinnliche Wahrnehmung von Kunst interessieren. Dabei geht es nicht nur um sichtbare Darstellungen: Der eigene Körper der Betrachtenden wird als Voraussetzung dafür einbezogen, Kunst überhaupt wahrzunehmen.
Termin, Ort und Eintritt auf einen Blick
- Ausstellung: „Body. Aspekte des Körperlichen.“
- Laufzeit: 15. Oktober 2026 bis 11. April 2027
- Ort: Germanisches Nationalmuseum, Kartäusergasse 1, 90402 Nürnberg
- Eintritt: mittwochs ab 17.30 Uhr frei
- Tickets: Das Museum bietet einen Ticketverkauf an
Die Angaben stammen aus der Ausstellungsankündigung des Germanischen Nationalmuseums. Reguläre Eintrittspreise, allgemeine Öffnungszeiten sowie Informationen zu Anreise und Barrierefreiheit nennt der vorliegende Hinweis nicht. Diese Details sollten deshalb vor dem Besuch direkt auf der Ausstellungsseite des Museums geprüft werden.
Zwei Zugänge zum menschlichen Körper
Inhaltlich ist die Ausstellung in zwei Perspektiven gegliedert: „Kunst für den Körper“ und „Bilder vom Körper“. Der erste Bereich umfasst Werke, die unmittelbar auf die Sinne wirken und die eigene körperliche Erfahrung beim Betrachten bewusst machen sollen.
Der zweite Bereich versammelt Objekte, die den menschlichen Körper in unterschiedlichen Facetten darstellen. Sie lenken den Blick auf persönliche und gesellschaftliche Wahrnehmungsmuster. So erscheint der Körper zugleich als künstlerisches Motiv und als aktiver Teil der Begegnung mit einem Werk.
Diese Gegenüberstellung bietet eine klare Orientierung für den Rundgang: Besucher können darauf achten, ob eine Arbeit einen Körper zeigt oder ihre Wirkung erst durch räumliche Nähe, Farbe, Form und die eigene Wahrnehmung entfaltet.
Werke aus sieben Jahrzehnten
Die präsentierten Arbeiten stammen aus der Stiftung Spengler. Genannt werden unter anderem Pia Fries, Günter Fruhtrunk, Lawrence Weiner, Eberhard Havekost und Ursula Schulz-Dornburg. Das zeitliche Spektrum reicht von Fruhtrunks „Plissement (Faltung), endgültige Lösung, Exemplar 4“ aus dem Jahr 1962 bis zu Fries’ „parapylon B“ von 2020.
Zu den angekündigten Werken gehören außerdem Weiners „DILUTED & TEMPERED / NEUTRALIZED & MODIFIED / ALMOST STOPPED“, Havekosts „The Unseen (Tl. 4)“ und Schulz-Dornburgs „Erevan – Armavier“. Die Auswahl macht deutlich, dass Körperlichkeit hier nicht auf ein einzelnes Medium oder eine direkte Figurendarstellung begrenzt wird.
Interventionen reichen in die Dauerausstellung hinein
Zeitgenössische Interventionen führen das Thema über den eigentlichen Ausstellungsbereich hinaus in die Dauerausstellung des Germanischen Nationalmuseums. Dort treten die Arbeiten in einen erweiterten Dialog mit den Sammlungsbeständen des Hauses. Wer den kostenfreien Zugang nutzen möchte, kann die Ausstellung mittwochs ab 17.30 Uhr ohne Eintritt besuchen; für weitere Termine stehen der Ticketverkauf sowie das angekündigte Ausstellungsprogramm des Museums zur Verfügung.
Quelle: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg – Sonderausstellungen
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort, Ausstellungsschwerpunkte und der freie Mittwochseintritt wurden anhand der Ankündigung des Germanischen Nationalmuseums abgeglichen.
- Laufzeit vom 15. Oktober 2026 bis 11. April 2027 übernommen
- Germanisches Nationalmuseum und Anschrift als Veranstaltungsort erfasst
- Freier Eintritt mittwochs ab 17.30 Uhr berücksichtigt
- Nicht genannte Öffnungszeiten und reguläre Eintrittspreise nicht ergänzt
- Quelle
- Germanisches Nationalmuseum Nürnberg – Sonderausstellungen
- Umfang
- Nürnberg
- Aktualisiert
- 2026-09-10 17:47
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